VITA

Die Sopranistin Irina Simmes wird 2022 ihr Debüt als Sieglinde (Wagner) bei den Tiroler Festspielen in Erl geben. Regie führt Brigitte Fassbaender. 

Zuletzt war sie Mitglied im Ensemble der Oper Dortmund, wo sie unter anderem als Lisa (Das Land des Lächelns) ihren Einstand gab. 

2019 war sie an der Oper Frankfurt als Gerhilde (Die Walküre) zu hören, nachdem sie 2017 dort als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) in der Inszenierung von Christof Loy unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle ihr Hausdebüt gab.

In der Saison 2018/19 sang sie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) am Theater Bielefeld, wo sie ebenso in einer Neuproduktion von La traviata als Violetta Valery zu hören war. Zudem interpretierte sie erneut die Rolle der Violetta Valery in einer Neuproduktion am Pfalztheater Kaiserslautern.  

Am Theater Heidelberg (2012–2018) reüssierte sie in Mozart-Partien wie Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Pamina (Die Zauberflöte), Gräfin (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte) und Donna Anna (Don Giovanni).

Am Badischen Staatstheater in Karlsruhe gastierte Irina Simmes als Isolde in Avner Dormans Wahnfried (2017) sowie in Mozarts Lucio Silla (2017/18).

Zu ihrem Repertoire gehören neben Partien wie Laura (Der Ring des Polykrates), Musetta (La Bohème), Rosalinde (Die Fledermaus) und Micaëla (Carmen) ebenso Raritäten des Barock (u.a. Pilade in Traettas Ifigenia in Tauride) sowie Werke des zeitgenössischen Musiktheaters (u a. Josts ‚Rumor‘, Harneits ‚Abends am Fluss‘).

2015 widmete ihr die Fachzeitschrift Die Deutsche Bühne in der Februar-Ausgabe einen Coverartikel.

Irina Simmes absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Folkwang Universität der Künste Essen und war in der Spielzeit 2011/12 Mitglied des Opernstudios am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. 

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Irina Simmes mit Monica Pick-Hieronimi.